Akkordeon-Typen

Eine Klassifikation gestaltet sich nicht ganz einfach, da es viele Varianten des Akkordeons gibt. Wir wollen uns hier einige Typen rauspicken, um anhand dieser Instrumente die Vielfalt zu dokumentieren.

Das Pianoakkordeon

“Auf der rechten wie auf der linken Seite gibt es die Möglichkeit, die Klangfarben durch Zuschalten von bis zu fünf Chören durch sog. Register stark zu variieren.

Für die linke Hand gibt es unterschiedliche Konstruktionen. Unter Manual II (auch als MII oder Standardbass bezeichnet (oder Stradella-Bass)) versteht man die Anordnung der Basstöne in Quinten in vertikaler Richtung mit den am häufigsten gebrauchten Dur-, Moll- und Septakkorden in horizontaler Anordnung. Der Tonumfang ist hier auf eine Oktave beschränkt, wobei jedoch, je nach Bauart und Register, bei den Basstönen bis zu 5 Oktaven gleichzeitig und bei den Akkorden bis zu 3 Oktaven gleichzeitig ertönen.
Im Gegensatz dazu verfügt der Manual-III-Bass (auch MIII oder Melodiebass) nicht über Akkordknöpfe, hat dafür aber einen Tonumfang bis zu 5 Oktaven und ermöglicht dadurch das tonhöhenrichtige Melodiespiel. Das Manual III (3-4 Reihen) ist entweder dem MII vor- oder hintergelagert oder durch Umschalten der hinteren 4 Reihen des MII auf MIII auf denselben Knöpfen zu spielen (so genannter Converter).”
(aus wikipedia “http://de.wikipedia.org/wiki/Akkordeon“)

Diatonische Handharmonika (wechseltönig)

“Eine Handharmonika (Ziehharmonika) ist - im Gegensatz zum chromatischen Akkordeon, aber ähnlich den diatonischen Mundharmonikas - wechseltönig und diatonisch aufgebaut. Bei Zug und Druck entsteht bei den meisten Tasten der Harmonika ein unterschiedlicher Ton.

Es können zudem nicht alle Tonleitern gleich einfach gespielt werden, sondern bevorzugt nur die für die jeweilige Reihe vorgesehenen. Dazu gibt es entsprechende Griffschriftsysteme (Tabulatoren) in verschiedenen Ausprägungen, mit einer auf das Instrument abgestimmten Notation.
Die diatonischen Instrumente sind in vielfältiger Form heute auf dem Markt. Weite Verbreitung findet die sogenannte „Steirische Harmonika“ oder die tschechischen Heligonka-Instrumente. Sie weisen nur geringfügige Bauunterschiede auf.
Auch die ursprünglichen Wiener Modelle ohne Gleichton sind weltweit sehr verbreitet. Die italienischen diatonischen Modelle entsprechen im wesentlichen den ursprünglichen Wiener Modellen. Sehr verbreitet sind auch nach wie vor einreihige Instrumente, sogenannte Cajuninstrumente.
Zweireihige Instrumente sind ebenfalls in weiten Teilen der Erde sehr beliebt. Eine Sonderform stellt die Zweireihige in Irland dar. Bei dieser Irischen Harmonika sind die beiden diatonische Reihen nicht eine Quint voneinander entfernt, sondern nur einen Halbton. Damit entsteht ein Instrument, das eigentlich chromatisch ist, dabei trotzdem wechseltönig im Aufbau bleibt. Auch sind weitere Varianten der Tastenbelegungen in Verwendung.
Die Russische Garmoshka (was übersetzt auch wieder Harmonika bedeutet) sieht ähnlich aus, ist aber chromatisch. Die Deutsche Konzertina und die Anglo Concertina sind äußerlich stark in ihrer Bauform abweichende aber ebenfalls diatonische Instrumente.”
(aus wikipedia “http://de.wikipedia.org/wiki/Akkordeon“)

Übersicht der Modelle (nach wikipedia)

* wechseltönig

* einreihig

+ Cajun Accordion
+ Melodeon
+ Sanfona
+ weitere Ausprägungen

* mehrreihig

+ Wiener Modell
+ Organetto
+ Steirische Harmonika
+ Heligonka
+ Schwyzerörgeli Diskant diatonisch, Bass chromatisch
+ Schottisches Akkordeon Wiener mit Stradella Bass
+ Irisches Akkordeon Diskant chromatisch und wechsetönig
+ Trikitixa eskusoinu (”hand sound”) Baskische Harmonika, Diskant diatonisch, Bass
+ Französisches Akkordeon

* gleichtönig

* Knöpfe

+ Schrammelharmonika
+ chromatisches Knopfakkordeon (CBA) (Knopfgriff Akkordeon)
+ Bajan
+ Garmon
+ chromatisches Knopfakkordeon mit abweichenden Tastenbelegungen

* Piano Tasten

+ Pianoakkordeon (PA)
+ Bassakkordeon

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Autor: Thomas
Datum: Mittwoch, 5. November 2008 11:43
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